Stammtisch



Stammtisch

David Strutz, 02.04.2008 15:54: Im Stammtisch nun der Stammtisch - eine "grosse" MessageBox...
Nicht immer muss es "Sinn" machen im Stammtisch ein neues Thema zu erzeugen "nur" um z.B. eine Diskussion anzuregen oder etwas "los zu werden".
Ich bin auf einen interessanten Artikel [...] gestossen - Stellungnahme zu einer Verfassungsbeschwerde.
Darin habe ich folgenden Inhalt ersehen auf Seite 10:
  Zitat: „
Der Benutzer eines Internetzugangs kann die von seinem Service-Provider
verwalteten Nachrichten durch Öffnen der Internetverbindung auf dem Bildschirm
„ansehen“. Man spricht hier von dem sog. „Webmail“, eine Konstellation, die der
Verfassungsbeschwerde zugrunde liegt. Dabei werden die Daten zwar als
Bestandteil des Internetbrowsers in den Arbeitsspeicher des Benutzer-Computers
geladen, nicht aber auf eine Festplatte.

Einige Seiten zuvor wird argumentiert, dass die Greifbarkeit eines solchen Regelsalates auch dadurch erschwert wird da oft technisches Verständnis fehlt.
Technisch gesehen läd ein Browser "im Normalfall" eine "Seite" / "Dateien" eher auf die Festplatte als in den Speicher - z.B. um diese von dort aus anzuzeigen. Die hier genutzte Annahme ist also eher falsch als richtig.
Auch ein interessanter Auszug:
  Zitat: „a) Eine gegenständliche Herrschaftsmacht des Account-Inhabers an dem durch den
Service-Provider verwalteten Datenbestand besteht nicht. Die den Beschlüssen des
AG Braunschweig und des LG Braunschweig32 zugrunde liegende Vorstellung, das
„Account“ könne mit einem Postfach oder Schliessfach gleichgesetzt werden und die
ankommenden E-Mails wären auf einem dauerhaften Speichermedium „gespeichert“,
entspricht –wie oben erläutert- nicht den Vereinbarungen und der Technik, die bei der
Verwaltung von Inhaltsdaten „im Internet“ angewendet wird. Das Internet-Account stellt
nur einen über Telekommunikationsleitungen zugänglichen, nach Benutzermerkmalen
abgegrenzten Datenspeicher dar. Die technische Ausgestaltung als
Festplattenspeicher ist nicht zwingend. Herrschafts- und Verwaltungsrechte an diesem
Datenbestand haben neben dem Benutzer mindestens auch der Service-Provider und
alle Personen, die erlaubt im Besitz der Zugangsdaten sind.

Hier wurde wohl eine Wohnung durchsucht mit samt PC. Es waren keine EMails auf dem PC "gespeichert" da ein "WebInterface" zum einsehen der Mail genutzt wird. Die Durchsuchung dieser Mails - wenn ich es recht verstanden habe - war unzulässig weshalb es (auch) zu dieser Verfassungsbeschwerde geführt hatte.
Wie würden wir (Programmierer) das betrachten? Eine EMail die ich nachweislich gesichtet habe, aber nicht "gespeichert" auf z.B. eigener Festplatte im eigenen Hause - darf (z.B. auch gegen mich) verwendet werden? Wie kann man eine Aussage finden die nicht fürchterlich "grundsätzlich" formuliert ist?


Horst Horn, 02.04.2008 16:50: Seit Jahren nutze ich das deutsche Mail-Programm "PostMe" [...] zum Sichten meiner Mails. Der "Mailbox-Manager" (ein Plugin) gibt mir die Möglichkeit, bis zu einer bestimmten Grösse die an mich gerichteten Mails zu lesen, ohne das diese auf meine Festplatte gelangen. Was ich nicht haben will, kann ich hier auch löschen. - Ist das jetzt strafbar ? - Dann müsste ich den Autor von "PostMe" sofort davon unterrichten


David Strutz, 02.04.2008 17:02: Hm ne darum gehts glaube nicht...
zudem, PostMe-Autor muss selbst wissen was er da anstellt. (wie auch jeder Nutzer dessen)


Michael Wodrich, 03.04.2008 12:12: Was Horst da beschrieben hat ist einfach nur eine Online-Sichtung wie bei jedem Web-Interface. Bei GMX habe ich ja auch die Möglichkeit alle Mails über das Interface zu sichten - da kommt nichts auf meinen Rechner.
Obwohl ich das selten nutze - ich lade eher mit pop3 herunter und sichte dann offline.
Schöne Grüsse
Michael Wodrich
(der auch mit PostMe und CheckMe unterwegs ist)


Nico Madysa, 14.04.2008 13:28: @iF: Ich darf nochmals meckern.
Nicht, dass ich mich über den FTP-Zugang beschweren möchte, den du mir gewährt hast, aber irgendwie wird dadurch verhindert, dass ich meine Seite ohne FTP aktualisiere. Die Änderungen werden zwar gespeichert, sind für Besucher aber nicht sichtbar. Das problem ist, dass ich in der Schule keinen FTP-Zugang bekomme, aber noch ein paar Fehler korrigieren wollte.
Lässt es sich realisieren, dass bei FTP-Zugang immer noch der community-interne Zugang funktioniert?
Gruss Nico


David Strutz, 14.04.2008 17:56: Ich befürchte das wird nicht ohne weiteres möglich sein.
Bist Du sicher das die Schule Port 20 blockiert???
Du kannst z.B. doch auch im "Browser" einfach mal ftp:// ... probieren...


David Strutz, 14.04.2008 22:23: [...]


Nico Madysa, 15.04.2008 09:03: Wie sollte ich denn anders als über [...] zugreifen? Dies hat im Übrigennicht geklappt und ein Mitschüler hat mir dann auch gesagt, das FTP in der Schule blockiert ist.


David Strutz, 15.04.2008 11:46: Dann bleibt Dir nur was allen bleibt: Aufschreiben und später einarbeiten.


David Strutz, 15.04.2008 11:47: @CE-Nico: [...] bitte Postings mit Schreibfehlern bearbeiten und korrigieren, besonders die Eigenen!


David Strutz, 16.04.2008 12:16:   Zitat von ""iF"": „Dann bleibt Dir nur was allen bleibt: Aufschreiben und später einarbeiten.
Was mich wiederum auf eine Idee bringt... (ich glaub ich kann da helfen per wcms...)


Jörg Sellmeyer, 16.04.2008 12:47:   Zitat von ""iF"": „@CE-Nico: [...] bitte Postings mit Schreibfehlern bearbeiten und korrigieren, besonders die Eigenen!
...und bitte keine Anderen!!


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